2015

Wir sollen handeln; nicht um dem Schicksal zu widerstreben,
das können wir nicht, aber um ihm entgegenzukommen

(Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Lyriker, Dramatiker)

Die Meller Tafel e.V. bedankt sich bei allen Freunden des Vereins für die wieder hervorragende Unterstützung. Unser Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ohne deren tatkräftige Hilfe die tägliche Aufgabe nicht zu schaffen wäre. Danke!
Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Internet "noz.de" v. 20. Dezember 2015

Meller Tafel hat viel zu tun
Spielzeug für 100 Mädchen und Jungen


Viele bunte Päckchen für bedürftige Kinder: Monika Henseler, Hannelore Tommek und Ulrike Schlüter freuen sich über die Spende von Mario Bössmann zugunsten der Meller Tafel. Foto: Simone Grawe

Melle. Jetzt, so kurz vor Weihnachten boomt das Geschäft mit erlesenen Speisen und Getränken. Doch nicht jedem ist es vergönnt, sich etwas Luxus zu gönnen. Wie gut, dass es die Meller Tafel gibt. Sie versorgt rund 1700 Berechtigte mit Lebensmitteln.

Im Gebäude gegenüber dem Bahnhof herrscht an diesem frühen Nachmittag mächtiges Treiben: Nachdem am Vormittag sechs Fahrer körbeweise Obst, Gemüse, Salate, Käse und Wust angeliefert haben, sortieren nun sechs Frauen die angelieferte Ware und prüfen ihre Frische. Vor dem Gebäude warten unterdessen die ersten Kunden auf den Beginn der Ausgabe.

Auf dem Weg in das Büro von Hannelore Tommek wird es eng: In dem schmalen Gang stapeln sich auf einem langen Tisch bunt verpackte Pakete und Päckchen in verschiedenen Größen: Zum dritten Mal hat Mario Bössmann Geld gespendet und davon Spielzeug eingekauft: „Das ist wirklich eine tolle Geste, wir freuen uns sehr über die Gaben,“ sagt die Vorsitzende des Vereins Meller Tafel mit einem Blick auf die rund 100 großen und kleinen Päckchen, die liebevoll verpackt worden sind. Diesen Part haben die Mitarbeiter von Mario Bössmann übernommen. Sie haben das Spielzeug in Kartons verstaut und mit einem Schild mit Altersangabe und dem Zusatz „Junge“ oder „Mädchen“ versehen.

„Gut 100 Päckchen für Jungen und Mädchen von zwei bis zehn Jahren sind bei uns eingetroffen,“ freut sich Hannelore Tommek. Sie und ihre Mitstreiter haben in diesen Tagen eine Menge zu tun: „Man merkt, dass es Winter wird, in dieser Zeit kommen doch mehr Kunden zu uns,“ erklärt sie. Zudem wird spürbar, dass der Bedarf durch die beiden Außenstellen in Rabber und Bünde gestiegen ist.

Stichwort Bünde: Hannelore Tommek und ihre Kollegen begrüßen die Aktion eines dort ansässigen Supermarktes: „Kaufen Sie ein Teil mehr und spenden sie es für die Tafel“ heißt es dort sinngemäß; und von dieser Aufforderung machen viele Kunden Gebrauch. Gerade Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln oder Zucker kommen auf diese Art der Meller Tafel zugute. Den Verein gibt es seit 1998, Hannelore Tommek ist seit Beginn dabei, seit 15 Jahren als Vorsitzende.

Doch die tägliche Arbeit wird ihr zu viel: Mit 74 Jahren machen ihr körperliche Beschwerden zu schaffen, auch die Vielzahl der Aufgaben wächst. Sie möchte ihr Amt gern in jüngere Hände geben. Auch die stellvertretende Vorsitzende Christa Lemme möchte aufhören. Nachwuchs kann die Tafel also gut gebrauchen.

Allein sechs Fahrer fahren all morgendlich mit ihren Lastwagen zu 30 Supermärkten im Raum Melle, Bünde und Bad Essen, um dort die Waren abzuholen. Daneben profitiert die Tafel von großen Unternehmen wie Homann, Fuchs oder Apetito: „Für uns ein großer Vorteil, dass wir auf diese Firmen zurückgreifen können,“ betont Hannelore Tommek.

Mit dem Zuzug weiterer Flüchtlinge erhöht sich auch die Zahl der Bedürftigen. Wieviele Berechtigte im Zuge weiterer Asylsuchende hinzukommen werden, ist derzeit ungewiss. Da gelte es abzuwarten.

An drei Tagen können Bedürftige in Melle zur Tafel kommen und Lebensmittel einkaufen. Für einen Erwachsenen werden zwei Euro, für ein Kind 30 Cent berechnet. In Rabber und Bünde gibt es jeweils einen Termin pro Woche. In Melle gibt es viele Familien, in Rabber viele ältere Leute, und in Bünde sei es sehr gemischt, erklärt Hannelore Tommek. Allerdings nehme vor allem in Bünde die Zahl der Flüchtlinge, die zur Tafel kommen, stark zu.

Internet "noz.de" v. 18. Dezember 2015


Albert Korte stattet in der Tafel in Rabber bedürftige Menschen mit Lebensmitteln aus. Foto: Helge Holz

Rabber. Angefangen hat alles vor zehn Jahren, als der gelernte Rechtsanwalt und Notar Albert Korte ins achte Lebensjahrzehnt durchstarten wollte. Für Udo Jürgens mochte das Leben bei 66 Jahren anfangen, doch in der Juristerei gelten andere Grundsätze: Ab 70 ist endgültig Schluss – zumindest mit dem notariellen Beurkunden von Verträgen. Dann gehen die jüngeren Juristengenerationen an den Start, um Amt und Würde eines Notariates tragen zu dürfen. Der Lauf der Dinge halt.

Doch Albert Korte wollte diese Zäsur in seinem Leben nicht einfach hinnehmen. Seine gesamte Berufslaufbahn über hatte er seinen Mitmenschen juristisch beigestanden und ihnen bei Rechtsfragen geholfen. Und das sollte nun alles zu Ende sein? Seine Hilfsbereitschaft sollte nicht mehr erwünscht sein?

Die Tafel als neue Aufgabe

Den Ruhestand genießen, ist das eine, sich für die Allgemeinheit einzusetzen etwas anderes. So machte sich Albert Korte auf die Suche, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, nach einer Aufgabe, in die er fortan sein Herzblut stecken konnte. Viel Zeit musste er in die Suche nicht investieren. Quasi gleich nebenan in Melle wurde er fündig: Die Idee der Tafel faszinierte ihn so sehr, dass er sich eben hier engagiert, wo er im Vorstand als Kassierer den finanziellen Überblick behalten muss. Zusätzlich lenkt er auch die Geschicke in der Dependance in Rabber.

„Zunächst konnten wir im alten Bahnhof von Rabber unseren Verkaufsraum einrichten“, erinnert sich Albert Korte. Mittlerweile ist die Tafel in Rabber aber groß geworden, zu groß für die kleine Bahnstation. So hat sich das Team der Tafel nach neuen Räumlichkeiten umgesehen. Gleich gegenüber fanden sie auf der anderen Seite der Buerschen Straße ihr neues Domizil.

Viele Spender

Überzeugungsarbeit muss Albert Korte nicht mehr leisten, wenn er die heimische Kaufmannschaft um Sachspenden bittet. Gleich zwei Dutzend Einzelhändler fühlen sich heute ebenfalls dem Gedanken verpflichtet, nicht verkaufte Lebensmittel bedürftigen Mitmenschen zur Verfügung zu stellen. Doch nicht nur der regionale Einzelhandel zeigt sich spendabel. So finden sich ebenfalls die Produkte eines namhaften Lebensmittelherstellers aus dem Altkreis Wittlage in den Regalen des Verkaufsraumes.

Nach der Ernte kommen Landwirte auf einen Sprung vorbei und liefern frische Kartoffeln nach Rabber. Selbst Gartenfreunde, die dann ihrer Berge an Äpfeln nicht Herr werden, finden hier eine Lösung für ihr „Problem“. Gibt es hinsichtlich der Kundenstruktur einen Unterschied zwischen Stadt und Land? „Prinzipiell eigentlich nicht“, antwortet Albert Korte und fährt fort: „Aber vielleicht doch: In der Stadt kommen mehr Familien oder Alleinerziehende. Hier in Rabber ist es eher die Altersarmut, die einen Besuch der Tafel notwendig macht.“

Flüchtlinge(n) helfen

Die pittoreske, heile Welt op’n Dorp ist mittlerweile von der Tagesaktualität überrollt worden. Mit den Flüchtlingen hat sich ebenfalls der Kundenkreis für die Tafel weiter vergrößert. So finden sich heute auf Arabisch und Englisch die Informationen über das Prozedere im sozialen Markt. „Und wenn das nicht hilft, reden wir halt mit Händen und Füßen“, schmunzelt Korte. Auf „seine“ Flüchtlinge lässt er nichts kommen. „Wenn wir zusätzliche helfende Hände brauchen, müssen wir nicht lange bitten. Sie unterstützen uns gerne und packen mit an, wenn wir die Waren in die Regale einräumen.“

Internet "noz.de" v. 14. Dezember 2015

16 Vereine und Schulen unterstützt
11 500 Euro für Musik, Sport und Jugend in Melle


Sichtliche Freude über die Spenden der Volksbank Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle zeigten 16 Vereine und Institutionen. Foto: Marita Kammeier

Melle. Es waren sehr willkommene Spenden, die zum 3. Advent von der Volksbank Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle an 16 Vereine, Institutionen, Kitas und Schulen aus der Stadt Melle und dem Südkreis verteilt wurden.

Es war eine interessante Runde, die sich in der Meller Volksbank-Filiale traf, um über ganz unterschiedliche, aber in jedem Fall spannende Projekte mit dringend benötigten finanziellen Mitteln zu berichten. Da ging es um Sport- und Spielgeräte für Kinder und Jugendliche in Kitas, Schulen und Sportvereinen, die Möblierung des neuen DLRG-Vereinsheims, Sanierung des Aussichtsturms in Wellingholzhausen, Zuschüsse für ein Klavier und vieles mehr.

„Es ist wichtig, mit Herz und Hand das Ehrenamt zu unterstützen und den Menschen Danke sagen für die Leistungen“, erklärte Bankvorstand Thomas Ruff. Die Spenden seien Reinerlöse aus dem Gewinnsparen, einer klassischen Lotterie, die seit über 60 Jahren Spannung und Sparen verbindet.

Kreative Jugendarbeit

Im Jahr 2014 kamen mehr als 5,6 Millionen Euro aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen und Brandenburg zusammen. 138 Mitgliedsbanken unterstützten damit in ihren Regionen Vereine und Institutionen mit sozialem Engagement sowie kreative Jugendarbeit, Sport und Kultur.

„Es wird immer mehr Arbeit, um den Menschen am Rande der Gesellschaft zu helfen“, erzählte Hannelore Tommek als Vorsitzende der Meller Tafel. Das Ein- und Ausladen der vollen Lebensmittelkisten, und die anstrengenden Transporte wären für die Ehrenamtlichen nicht einfach, denn viele von ihnen seien im Alter von 70 bis über 80 Jahren. Allein in der Bünder Nebenstelle müssen 165 vorwiegend junge Flüchtlinge aus Syrien versorgt werden. „Da sind wir richtig dankbar für den neuen Rollwagen, den wir jetzt kaufen können“, meinte die Organisatorin.

Mitglieder des WTV Wellingholzhausener Turnvereins bauen am alten Sportplatz zwei neue Unterstellplätze. „Alles in Eigenleistung mit unserer Soko-Truppe. Geld benötigen wir nur für das Rohmaterial“, betonte Gerd Nüsse. „Um Jugendliche zu motivieren, nutzen wir die heutige Spende für ein Vereinsfahrzeug“, berichteten Jens Wittenbrock und Günther Bredenförder vom Meller Automobil-Club.

„Grünes Klassenzimmer“

Über Spielgeräte für das „Grüne Klassenzimmer“ mit sommerlicher Schattenlinie freute sich Wolfgang Nier, Schulleiter der Grundschule am Engelgarten. Michael Ehlhardt und Brigitta Upmeier vom Förderverein der Kantor-Wiebold-Schule in Neuenkirchen planen für die Nachmittagsbetreuung einen Raum mit Ritter- und Drachenburg.

Wilfried Hinrichs berichtete vom geplanten Trampolin für den Leistungssport beim TUS Borgloh, während Monika Hagedorn vom Verein Lebenshilfe Spielgeräte kaufen möchte für den Krippenspielplatz der Heilpädagogischen Hilfe. Matthias Sonne vom Heimat- und Verschönerungsverein Wellingholzhausen informierte über die Sanierung des Aussichtsturms. Jeder der anwesenden Spendenempfänger erzählte begeistert von seinem Wunschprojekt und freute sich mit den anderen über die Realisierung.

Internet "noz.de" v. 11. Dezember 2015


Willkommene Spende für die Tafel: Elly Büscher, Inge Stahr und Siegfried Herzog von der AWO übergaben 1000 Euro an Christa Lemme und Hannelore Tommek (v. links). Foto: Wiegand

Melle. „Wir wollen die wichtige Arbeit der Tafel für bedürftige Teile der Meller Bevölkerung unterstützen“, so begründete die AWO-Ortsvereinsvorsitzende Elly Büscher die Auswahl des Spendenempfängers. Das Geld stammt aus dem Restvermögen des AWO-Ortsvereins Melle-Mitte, der sich zum Jahresende auflöst.

„Anhaltender Mitgliederschwund hat dazu geführt, dass unser Ortsverein seine Arbeit einstellen muss“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Siegfried Herzog. Es sei den verbliebenen Mitgliedern ein Anliegen gewesen, die Finanzmittel für gute Zwecke zur Verfügung zu stellen. Dass weiterhin vom Kreisverband und vom Ortsverein Westerhausen soziale Arbeit in der Region geleistet wird, betonte Beisitzerin Inge Stahr.

Bedarf an Benzin

Über die 1000-Euro-Spende freute sich Hannelore Tommek, die Vorsitzende der Meller Tafel. „Wir brauchen dringend neue Brotkörbe“, nannte die stellvertretende Vorsitzende Christa Lemme einen ersten Verwendungszweck. Außerdem wies Hannelore Tommek auf den großen Bedarf an Benzin für mehr als 1000 Euro pro Monat hin. Mit ihren Fahrzeugen holen die Tafel-Mitarbeiter überschüssige Lebensmittel aus Geschäften ab. Darüber hinaus bringen sie auch Lebensmittel zu Kranken nach Hause, die selbst nicht zur Tafel kommen können.

Mitgliederversammlung am 29. Oktober 2015


Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte die 1. Vorsitzende, Hannelore Tommek, zwei langjährig tätige Mitglieder ehren. Für 10 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wurden Monika Schomöller (Foto: H. Tommek u. M. Schomöller) und Doro Lietmann ausgezeichnet. (Foto DEr)

Internet "noz.de" v. 23. Oktober 2015


Ware hat die Meller Tafel noch reichlich. 24 Supermärkte spenden an die Tafel Lebensmittel, die nicht verkauft werden können. Foto: Kirsten Muck

Melle. Es ist ordentlich was los in der Meller Tafel. Jeden Vormittag bringen die Fahrer körbeweise Gemüse, Obst, Käse, Wurst und Brot zum Gebäude gegenüber vom Bahnhof. Sechs Frauen sortieren dann die Ware und überprüfen, ob sie noch frisch ist. Damit am Dienstag, Mittwoch und Freitag in Melle Lebensmittel verteilt werden können, ist eine Logistik und Organisation notwendig, die Außenstehende nur staunen lässt.

„Das ist mittlerweile wie ein kleines Unternehmen. Es ist über die Jahre immer mehr geworden“, erzählt Hannelore Tommek, die Vorsitzende des 115 Mitglieder zählenden Vereins Meller Tafel e.V. Sie ist seit der Gründung im Jahr 1998 dabei, seit 15 Jahren als Vorsitzende. An vier Tagen in der Woche sitzt sie in dem kleinen Büro der Tafel und telefoniert, beantwortet Emails, bespricht sich mit den Mitarbeitern und Helfern. Doch nun möchte sie ihren Vorsitz abgeben. „Die tägliche Arbeit, das wird mir zuviel“, sagt sie. Auch ihre Stellvertreterin Christa Lemme stellt ihr Amt zur Verfügung. In der nächsten Woche ist eine Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen. Tommek hofft, dass Jüngere das Ruder übernehmen. Denn die meisten Mitglieder sind zwischen 65 und 75 Jahre alt. „Die Jüngsten sind Ende 40, Anfang 50“, erklärt die 73-Jährige. Nachwuchs könnte die Tafel also gut gebrauchen. Nicht nur wegen der Überalterung, sondern auch wegen der Vielzahl an Aufgaben, die zu stemmen sind.

24 Supermärkte abklappern

Sechs Fahrer, meist Ehrenamtliche, klettern morgens um sieben in die Lastwagen, jeden Tag. Sie klappern 24 Supermärkte im Raum Melle, Bad Essen und Bünde ab. Denn die Tafel versorgt neben der Ausgabestelle in Melle auch noch zwei weitere Außenstellen in Rabber und Bünde. Wenn die Fahrer bei den Märkten ankommen, steht die Ware schon für die Abholung bereit. Auch die Großmärkte und Fabriken wie Apetito, Homann oder Fuchs sind Ziele der Fahrer. Selbst nach Bückeburg fahren die Helfer der Meller Tafel, um dort bei einer Fleischfabrik eingeschweißte Wurstenden abzuholen. Um halb elf trudeln dann die ersten, voll beladenen Transporter und Kühlwagen wieder in Melle ein. „Ware haben wir zum Glück reichlich“, stellt Hannelore Tommek fest.

Tomaten unter die Lupe nehmen

Dann geht es ans Auspacken und Sortieren. „Wir geben nur das weiter, was wir auch selbst essen würden“, sagt Tommek. Melle ist das Verteilzentrum der Tafel. Dort wird die Ware für alle drei Ausgabestellen vorbereitet. Sechs Frauen sind jeden Morgen im Einsatz. Sie nehmen die Lebensmittel unter die Lupe. Anni Jung zupft faule Weintrauben von der Rebe. Die guten, noch essbaren dunklen und hellen Trauben kommen in Schachteln, die schlechten in einen Eimer. In dem Eimer neben dem Tisch liegen schon faule Mandarinen, zermatschte Weintrauben und verschrumpelte Pflaumen. Anneliese Buth, die neben ihr steht, kippt auf dem Tisch eine Schale mit Pflaumen aus und pickt direkt eine mit einer schimmeligen Stelle heraus. „Ich fühle mich zu jung, um auf der Couch zu liegen“, begründet die 76-Jährige ihr Engagement für die Tafel. Viele Frauen kommen in der Rente zur Tafel. Sie wollen ihre freie Zeit sinnvoll füllen.

Früher war es klein und familiär

Auch Ingrid Ekeler hat sich aus diesem Grund für die Tafel entschieden. Sie begutachtet Tomaten und legt sie behutsam in einen großen, flachen Korb. Alwine Matzel, die neben ihr steht, ist ebenso für das Sortieren des Gemüses verantwortlich. Sie ist allerdings schon seit dem Gründungstag für die Tafel aktiv. Während sie labberige Blätter vom Salatkopf zupft, erzählt sie, wie klein und familiär es noch vor 17 Jahren bei der Tafel zuging und dass es für sie immer am schönsten war, wenn sich Kunden bei der Essensausgabe bedankt haben.

Kunden kommen seit Jahren

Jede Frau hat ihren Aufgabenbereich. Während Monika Schürmann die gestapelten Kisten voll Brot und Brötchen durchschaut und die Backwaren sortiert, räumt Siegrid Speckmann Milch, Yoghurt, Käse und Wurst in ein Kühlregal ein. Für Torten und Kuchen sind an diesem Vormittag Ulrike Schlüter und Gisela Vossel zuständig. Nachmittags hilft Gisela Vossel noch mal bei der Lebensmittelausgabe. „Ich kenne die meisten Kunden sehr gut, weil sie schon seit Jahren hierher kommen. Und dann weiß ich auch, was sie haben möchten und was ich anbieten kann“, erzählt sie. Neben ihr muss Hannelore Tommek für die Ausgabe weitere fünf Frauen einplanen.

Unterschiedliche Klientel

An drei Tagen können Bedürftige in Melle zur Tafel kommen und Lebensmittel einkaufen. Für einen Erwachsenen werden zwei Euro, für ein Kind 30 Cent berechnet. In Rabber und Bünde gibt es jeweils einen Termin pro Woche. Die Klientel ist unterschiedlich. In Melle sehe sie viele Familien, in Rabber viele ältere Leute, und in Bünde sei es sehr gemischt, erklärt Hannelore Tommek. Allerdings nehme vor allem in Bünde die Zahl der Flüchtlinge, die zur Tafel kommen , stark zu. Wer nicht mehr selbst zur Tafel kommen kann, weil er pflegebedürftig oder behindert ist, kann vom Bringdienst der Tafel profitieren. Zirka 65 Kisten stellen die Ehrenamtlichen der Tafel pro Woche für diese Menschen zusammen. Manchmal, berichtet Tommek, versuchen Menschen, diesen Service für sich auszunutzen. „Die rufen hier an und erwarten dann, dass wir denen auch die Lebensmittel bringen, nur weil gerade die gehbehinderte Nachbarin ihren Korb von uns bekommen hat. Das geht natürlich nicht“, stellt Tommek klar. Die Kunden müssen ihre Behinderung nachweisen.

In Arbeit reingewachsen

Diese Anrufe sind nur ein kleiner Teil der Aufgaben der Vorsitzenden. Hannelore Tommek delegiert zwar Vieles an die anderen Mitglieder des Vorstands. Doch die tägliche Verwaltungsarbeit bleibt. „Ich bin in die Arbeit reingewachsen. Aber man muss gut organisieren können“, sagt sie. Mit dem Organisieren und Delegieren ist für Hannelore Tommek und ihre Stellvertreterin Christa Lemme nächste Woche jedoch Schluss. Dann soll ein neuer Vorstand gewählt werden, der die Geschicke der Tafel leitet.

Internet "noz.de" vom 19. Oktober 2015


Die Meller Tafel versorgt an drei Standorten in Melle, Rabber und Bünde jeden Monat 4200 Menschen. Foto: Kirsten Muck

Melle. Die Meller Tafel macht keinen Unterschied zwischen Deutschen und Flüchtlingen, wie es einige Tafeln in Bayern tun. Warum das richtig ist.

Noch gibt es kein Gedränge an der Lebensmittelausgabe der Meller Tafel. Noch ist alles ruhig. Doch die Sorge, dass es vielleicht irgendwann einmal nicht mehr so sein könnte, ist da. Denn andere Tafeln erleben jetzt schon das, was in Melle hoffentlich nie eintreten wird: Streit um die Lebensmittel zwischen Flüchtlingen und anderen Tafel-Kunden, noch dazu mit rassistischen Untertönen. Dabei gewinnt die Angst derer Überhand, die wenig haben, nun noch weniger zu bekommen. Dabei gelten beim Einkauf bei der Tafel für alle die gleichen Regeln: Jeder muss sich registrieren und nachweisen, dass er bedürftig ist, und jeder muss die Lebensmittel bezahlen. Da sind alle gleich bedürftig.

Jeder Bedürftige wird versorgt

Meller Tafel schließt Flüchtlinge nicht aus


Die Vorsitzende der Meller Tafel, Hannelore Tommek, – hier bei der Präsentation eines eigenen Tafel-Kochbuchs – hat kein Verständnis für den Ausschluss von Flüchtlingen bei Tafeln. Foto: Konstantin Stumpe

Melle. Flüchtlinge von der Ausgabe von Lebensmitteln ausschließen? Das kommt für die Meller Tafel nicht in Frage. „Um Gottes Willen“, entfährt es Hannelore Tommek, Vorsitzende des Vereins Meller Tafel, spontan. Dem Beispiel anderer Tafeln, das in den vergangenen Tagen bundesweit für Schlagzeilen sorgte, wolle man nicht folgen.

„Flüchtlinge werden ganz normal mitversorgt, wie alle anderen Kunden auch“, erklärt Tommek. Die rüstige Rentnerin, die sich seit Jahren für die Tafel engagiert, kann den Schritt einiger Tafeln in Bayern auch nicht verstehen. In Dachau beispielsweise hatte die Tafel Flüchtlingen das Essen verweigert. Politiker warnen bereits vor einem Verteilungskampf unter den Armen und Ärmsten. Auch Anfeindungen von Kunden hat Tommek bislang nicht gehört. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Tafeln, Jochen Brühl, hatte in einem Gespräch mit unserer Redaktion berichtet, dass den Helfern zunehmend Wut entgegenschlage. „Wir werden beschimpft und beleidigt dafür, dass wir uns für bedürftige Menschen einsetzen“, sagte Brühl.

Probleme mit der Verständigung

Pöbeleien, Streit, ausländerfeindliche Tiraden? Derartige Zustände kennen die Mitarbeiter der Meller Tafel nicht. An allen drei Standorten Melle, Rabber und Bünde geht es noch ruhig zu. Doch Tommek weiß, dass andere Städte und Gemeinden mit einer größeren Zahl an Bedürftigen und Flüchtlingen an ihre Grenzen kommen. „Wir haben im Moment noch keinen Warenmangel“, sagt sie. „Bei anderen Tafeln sieht das anders aus.“ Was Tommek und ihre Mitarbeiter viel mehr umtreibt, sind die Verständigungsprobleme. Wenn Flüchtlinge ihr Essen in der Tafel kaufen, verstehen sie die Mitarbeiter nicht. Selbst das gebrochene Schul-Englisch helfe oft nicht weiter, so Tommek. Wie man sich registriert, was man alles einkaufen darf - dazu gibt es zwar einen Handzettel. Doch der ist nur in Deutsch. „Ich habe mir schon überlegt, diesen Zettel übersetzen zu lassen“, sagt die Vorsitzende.

4200 Menschen werden versorgt

Momentan versorgt die Meller Tafel an drei Standorten 4200 Menschen. Damit sind alle Menschen gemeint, die mit den Lebensmitteln aus der Tafel versorgt werden, also auch Familienmitglieder, die sich nicht bei der Tafel anstellen. Jeder Kunde wird registriert, auch die Anzahl der Kinder wird erfasst. Pro Einkauf müssen die Kunden dann auch einen kleinen Geldbetrag zahlen, fast wie im Supermarkt, nur viel günstiger. Pro erwachsenem Familienmitglied müssen zwei Euro und pro Kind 30 Cent bezahlt werden. Das gilt für Flüchtlinge ebenso wie für andere Bedürftige.

Grönegau-Rundschau 41. KW

Internet "noz.de" vom 02. Oktober 2015

Gospelchor spendet 1588 Euro für die Tafel Rabber


Freude bei der Tafel in Rabber. Sie erhielt den Erlös des Konzertes des Gospelchors. Bei der Übergabe (von links):Chorleiterin Karin Ventker, Kathrin Bahr (Chor), Ilse Bockbreder-Ilsenkamp (Kirchenvorstand), Wolfgang Vehring (Fahrer) und Albert Korte, Leiter der Tafelaußenstelle in Rabber. Foto: Karin Kemper

Rabber. Donnerstags herrscht im Rabber im Gebäude der Meller Tafel, direkt neben dem früheren Bahnhof, Hochbetrieb. Dann ist Ausgabetag. Kurz vor der offiziellen Öffnung kam Besuch. Vertreter des Gospelchors „Gospel & more“ übergaben einen Scheck über 1588 Euro, den Erlös eines Konzertes.

Die Freude bei Albert Korte und seinen Mitstreitern war entsprechend groß. „Wir brauchen immer etwas“, meint er. Ob Büromaterial oder Spritgeld, die Tafel ist auf zusätzliche Unterstützung angewiesen. Dass es ohne die vielen Helfer in der Ausgabestelle, die alles vorbereiten und organisieren, und das Fahrerteam, das die Lebensmittel bei den Firmen (zwischen Kirchlengern und Bad Essen) abholt, nicht geht, versteht sich beinahe von selbst. Korte berichtet: „In Rabber haben wir rund 70 Kunden.“ Das heißt, dass letztlich rund 250 Personen von der Versorgung mit Hilfe der Tafel profitieren. Nicht unwichtig dabei: Erwachsene zahlen jeweils 2 Euro, Kinder unter 16 Jahren 0,30 Euro.

Gern berichtet Korte weiter, dass es auch Unterstützung aus der Nachbarschaft in Rabber gibt. Da wird Obst gespendet, und Landwirte bringen Kartoffeln. Und nicht nur die Kunden der Tafel profitieren von der Einrichtung. Mitversorgt werden die Suppenküche Tabita in Wehrendorf und Obdachlose. Der Außenstellenleiter ergänzt: „Die Tafel Melle kann sich glücklich schätzen, dass es in der Region etliche Lebensmittelbetriebe gibt.“

Übrigens: Flüchtlinge kommen ebenfalls zur Tafel. Bei dem Termin Ende September wurden 17 Asylbewerber gezählt, die Lebensmittel erhielten. Einer der Männer, die in Rabber untergebracht sind, so wird berichtet, hilft seit geraumer Zeit in der Ausgabestelle.

Die Tafelaußenstelle in Rabber gibt es seit September 2006. Zunächst war sie im Bahnhof Rabber beheimatet, seit 2011 im Gebäude der Kreissiedlungsgesellschaft gleich nebenan.

Die Frage, warum die Tafel in Rabber als Empfänger der Chorspende gewählt wurde, beantwortete Leiterin Karin Ventker so: „Das haben wir im Gospelchor besprochen. Die Tafel leistet gute Arbeit, und wir wollen vor Ort helfen.“

Internet "noz.de" vom 01. Oktober 2015


Den Erntekranz der Landfrauen überreichten die Vertreter der Kreisverbände aus Bersenbrück (Renate Mügge), aus Osnabrück (Almut Detert), aus Melle (Kathrin Möntmann) und Wittlage (Ulrike Berensmeyer) an Hannelore Tommek (Mitte) von der Meller Tafel. Foto: Konstantin Stumpe

Meller Tafel, 29. September 2015

Am heutigen Tag wurde Hannelore Tommek und der Meller Tafel eine besondere Ehre zu teil. Der Verband der Landfrauen aus dem Osnabrücker Land übergab eine selbst gebundene Erntekrone aus Gerste, Weizen, Hafer und Triticale ( Eine Kreuzung aus Weizen als weiblichem und Roggen als männlichem Partner ). Diese Krone wird einmal im Jahr einer sich sozial engagierenden Person überreicht. Die Vorsitzende der Kreislandfrauen Melle, Frau Kathrin Möntmann lobte in Ihrer Ansprache ausdrücklich die Arbeit der Meller Tafel. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für diese wirklich tolle Auszeichnung.



ein letztes Mal wurde Hand angelegt

dann wurde die Krone an ihrem Platz aufgehängt. (Fotos DEr)

Internet "noz.de" vom 25. August 2015


Kurz vor der letzten Vorstellung übergab der 1. Vorsitzende der Theaterbande Phönix einen Scheck für die Meller Tafel an Hannelore Tommek. Foto: Conny Rutsch

Internet "noz.de" vom 15. Juni 2015


Spectum Brands / Tetra, 07. Mai 2015


Hannelore Tommek, Kurt Vahrenkamp (Spectrum Brands / Tetra), Karl-Heinz Schlüter (Förderverein Lübbecker Landtafel) Foto: Spectrum Brands

Anläßlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand übergab Herr Vahrenkamp ein Geldgeschenk an die Meller Tafel. Die 1. Vorsitzende Hannelore Tommek bedankte sich herzlich für diese nicht alltägliche Zuwendung bei Herrn Vahrenkamp.

Meller Kreisblatt v. 30. April 2014

Wir danken den Schülern des Wirtschaftsgymnasiums für ihre erfolgreiche Idee. Unser Dank richtet sich auch an Michael Sutmöller und an die Freunde und Gönner der Meller Tafel.

Osnabrücker Nachrichten (ON) v. 05. April 2015

Meller Kreisblatt v. 26. März 2015

  • Das neue Kühlfahrzeug der Meller Tafel wurde am 24. März ausgeliefert.

    Das so dringend benötigte und aus Spendengeldern finanzierte Kühlfahrzeug wechselte am heutigen Dienstag den Besitzer.
    Die Meller Tafel sagt allen Spendern herzlichen Dank.

    Das Fahrzeug abgenommen und für gut befunden:
    Herr Finkmann, Herr Hoppenbrock (Sparkasse Melle), Frau Tommek (Vorsitzende), Herr Huge (Meller Tafel), Bürgermeister Scholz, Herr Lübcke (Fa. Beresa) und Herr Brokamp (Schriftführer). (Fotos DEr)

    Meller Kreisblatt v. 09. März 2015

    Der Bürgerpreis "Mensch Melle 2015" wurde vergeben. Gewählt wurde
    Christoph Kleine-Börger als Motor der Riemsloher Jugendarbeit. Die Überraschung kam zum Schluß, Herr Kleine-Börger spendete die Hälfte seiner Siegprämie der Meller Tafel. Herzlichen Dank.

    Spendenaktion im EDEKA center, Industriestr. 11 in Melle
    vom 23.02. - 28.02.2015


    (Fotos: DEr)
    Herzlichen Dank allen Spendern und an Frau Walkenhorst vom EDEKA center.

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    In Melle wird dieses Jahr wieder der Bürgerpreis "Mensch Melle" vergeben. Zu den Nominierten gehört unsere 1. Vorsitzende, Hannelore Tommek.

    Internet "noz.de" vom 11. Februar 2015

    Mensch Melle 2015 Hannelore Tommek kümmert sich in Melle um Bedürftige

    ln ihrer Freizeit beschäftigt sich Hannelore Tommek mit unterschiedlicher Lektüre.
    Foto: Stephanie Uhlhorn

    Melle.
    Die Meller Tafel besteht seit 1998. Hannelore Tommek ist von Beginn an dabei – seit 15 Jahren ist sie die Vorsitzende des Vereins.

    Völlig unbedarft gingen die Organisatoren der Tafel an die Sache heran. Mit einer Vereinsgründung hatte sich bis dahin niemand beschäftigt. So wie Hannelore Tommek. Die damals 57-Jährige wollte sich sozial engagieren, denn sie war nach eigener Aussage zu alt, um nach der Familienzeit in ihren Beruf als Arzthelferin zurückzukehren.

    Kontakt zu den Kunden

    Dann las sie den Aufruf von Michael Gnätzig und Edda Kreyensiek von der ACKIM (alle christlichen Kirchen in Melle) zu einem Treffen für die Gründung einer Tafel in Melle. Ungefähr 40 Personen trafen sich im Gemeindehaus am Kohlbrink, woraus sich der spätere Kern bildete. Die Unternehmung sollte unabhängig sein, das war den Machern wichtig. Gnätzig und Kreyensiek übernahmen für zwei Jahre Tätigkeiten im Vorstand, dann überließen sie die Tafel den ehrenamtlich Tätigen.

    „Die Meller Tafel war eine der ersten Tafeln überhaupt“, erinnert sich Hannelore Tommek und fügt an: „Wir wussten gar nicht, wie das geht.“

    Mit viel Freude und Spaß etablierten die Ehrenamtlichen die Tafel. Auf dem Grundstück der Fleischwarenfabrik Helling bezogen sie ein leer stehendes Gebäude, das später abgerissen werden sollte. „Im Sommer schwitzten die Wände, im Winter war es eiskalt“, erzählt die Vorsitzende. Als das Gebäude schließlich abgebrochen wurde, übergab der Eigentümer des Grundstückes der Tafel das Haus direkt daneben. „Das haben wir selbst gestaltet. Wir haben Fenster und Türen ausgetauscht. Da war nichts isoliert. Die Männer haben geschuftet“, berichtet Hannelore Tommek aus dieser Zeit.

    Bis heute geht sie mit viel Engagement an die Arbeit, auch wenn es ihr langsam zu viel werde. Sie überlegt, den Vorsitz abzugeben. „Wenn das nicht ein so toller Vorstand wäre, würde ich das schon längst nicht mehr machen“, freut Hannelore Tommek sich über die gute Zusammenarbeit und betont gleichzeitig das hohe Engagement aller Mitarbeiter. Die Verwaltungsarbeit werde aber immer mehr, sodass sie viermal in der Woche vormittags vor Ort ist. Alle zwei Wochen kommt sie an drei Tagen auch nachmittags, denn „ich will den Kontakt zu den Kunden nicht verlieren“.

    Das Leben von Hannelore Tommek wird zum großen Teil also von der Meller Tafel bestimmt. Aber eines lässt sich die 73-jährige nicht nehmen – das Reisen. Auch wenn sie sich von unterwegs immer mal wieder nach dem Stand der Dinge erkundigt, diesem Hobby geht sie mit ihrem Mann gerne nach. Dieser hat allerdings viel Verständnis für das Ehrenamt seiner Frau: Seit der einstige Unternehmer im Ruhestand ist, fährt er für die Tafel, um Lebensmittel abzuholen.

    Meller Kreisblatt v. 21. Januar 2015

    Neujahrswunsch

    Wir bedanken uns herzlich bei allen Förderern, Spendern, Gönnern und bei unseren fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die freundliche Unterstützung im vergangenen Jahr. Für das kommende Jahr 2015 wünschen wir Ihnen allen Gesundheit, Glück und ein Leben ohne Sorgen. Wir würden uns freuen wieder auf Sie zählen zu können. Vielen Dank.
    Ihre Meller Tafel