2010

Meller Kreisblatt vom 31.12.2010

Meller Kreisblatt vom 21. Dezember 2010

Auszug aus dem Zeitungsartikel:


Christa Lemme, Hannelore Tommek, Dieter Ermshaus u. der 1. Vorsitzende der
Werbegemeinschaft Melle City e.V. Michael Sutmöller (vl)


Jörg Oberwestberg, Christa Lemme, Hannelore Tommek, Dieter Ermshaus u. Michael Sutmöller

Ehrung während der diesjährigen Mitarbeiterversammlung am
27. November 2010


Theo Gieseking mit den beiden Geehrten Hannelore Tommek und Lisa Ohmann (vl). (Foto: DEr)

Einen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer der Meller Tafel schickte Hannelore Tommek
der kleinen Feier voraus. Anschließend wurde Lisa Ohmann von der Vorsitzenden der
Meller Tafel für ihr 10-jähriges Engagement geehrt. Für eine weitere Ehrung stand dann
der stv. Vorsitzende, Theo Gieseking, bereits in den Startlöchern. Ziel der Ehrung war
nämlich die Vorsitzende selbst. Hanne Tommek führt ehrenamtlich seit 2000 als
Vorsitzende die Meller Tafel. Unter ihrer Ägide wurden die Nebenstellen in Rabber
und Bünde ins Leben gerufen.
Mit einem kleinen Gedicht würdigten, manchmal augenzwinkernd, Frau Vossel und
Herr Gieseking die Arbeit von über 10 Jahren. Ein Präsent und ein Blumenstrauß
rundeten die Ehrung ab.

In der Weihnachtsbäckerei..


(Foto: DEr)
Eine Spende in Form von Backzutaten wie Margarine, Zucker, Mehl, Milch, Rosinen
und Mandeln konnte Albert Korte, für unsere Nebenstelle Rabber, Am Bahnhof 3,
heute, 25.11.2010 im E aktiv markt Andreas Lampe, Bad Essen/Lintorf, in Empfang
nehmen. Damit nach dem Backen die Kaffeepause zu einer runden Sache wird,
legte der geschätzte Spender Kaffeepäckchen noch oben drauf.
Ein herzliches "Dankeschön" dem ungenannten Spender für seine Gabe und
dem E aktiv markt Lampe für die Bereitstellung.

Meller Kreisblatt vom 19. November 2010

Grönegau-Rundschau vom 21. November 2010
Osnabrücker Sonntagszeitung vom 14. Nov. 2010

Große Spendenbereitschaft


Am Infostand: Frau Walkenhorst, Filialleiterin vom teilnehmenden E-Center Melle,
Industriestr.11; Frau Schürmann und Frau Tommek von der Meller Tafel.

Die EDEKA startete im November die Aktion „Hilf mit! Kauf eins mehr!“ zugunsten der jeweiligen Tafeln vor Ort. An der Aktion konnten sich einzelne Märkte von E center, E neukauf, E aktiv markt, Marktkauf, E Reichelt sowie NP beteiligen. In der Zeit vom 01.-13.11.2010 wurden die Kunden der teilnehmenden Märkte gebeten, einen oder mehrere Artikel an Lebensmitteln zusätzlich zu erwerben und der Tafel im Ort zu spenden. Durch den Einkauf erhaltene DeutschlandCard-Punkte konnten über Spenden-Formulare ebenfalls an die Tafeln weitergereicht werden.
Hannelore Tommek, die Vorsitzende der Meller Tafel, freute sich sehr über die Spendenbereitschaft der Meller Bevölkerung. Im angegebenen Zeitraum kamen in den verschiedenen Märkten im Stadtgebiet und in der weiteren Umgebung über 200 Kisten zusammen, die mit Konserven, Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Kaffee, Tee, Kakao und anderen Lebensmitteln gefüllt waren.
Die Meller Tafel bedankt sich sehr herzlich bei allen Spendern, der EDEKA, der DeutschlandCard und bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern der Tafel.
Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr.

Hilf mit! Kauf eins mehr!

Die aktuelle Spendenaktion der EDEKA vom 01. - 13.11.2010.

Ulrike Schlüter in unserem Infostand im E-Center Melle, Indusstriestr. 11. (Fotos: DEr)

Meller Kreisblatt vom 05.10.2010

Neue Westfälische vom 29.09.2010

Wittlager Kreisblatt vom 22.09.2010

In Högers Hotel am Kirchplatz

Wein-Nacht mit Versteigerung

Diese Riesenflasche Wein wird bei der Wein-Nacht am Samstag für den guten Zweck versteigert. Foto: Andreas Schnabel

Bad Essen.
Högers Hotel am Bad Essener Kirchplatz veranstaltet am Samstag, 25. September, die
1. Bad Essener Wein-Nacht.

Über 30 Weine werden zu Probierpreisen angeboten und – wenn gewünscht – vom Fachpersonal erläutert.
Begleitet wird der Abend vom Sänger und Songwriter Reider Jensen.

Höhepunkt des Abends wird eine Wein-Auktion sein, deren Erlös einem guten Zweck gespendet wird. Versteigert wird eine 12-Liter-Flasche mit bestem südafrikanischen Rotwein „Kaapzicht“. Unter dem Motto „Högers sammelt für ein besseres Weihnachtsfest in der Region“ steht die Wein-Auktion. Mit dem Erlös und Spenden werden Weihnachtspakete für bedürftige Familien gepackt, die am Tag vor Heiligabend bei der Ausgabestelle der Meller Tafel in Rabber persönlich verteilt werden.

Wittlager Kreisblatt vom 10.09.2010

Marmeladenbude unterstützt die Tafel in Rabber – Gutscheinaktion startet

Mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

orf Rabber. Die Marmeladenbude des Verschönerungsverein Harpenfeld/Lockhausen hat 150 Gutscheine à zehn Euro, die aus den Einnahmen des diesjährigen Historischen Marktes finanziert sind, der Tafel in Rabber überreicht.

„Diese Gutscheine werden über die Tafel an bedürftige Menschen zu bestimmten Anlässen verschenkt“, erläutert Kerstin Weßler vom Team der Marmeladenbude. Das Wetter während des Marktes war zwar nicht gerade schön, dennoch konnte das Team 1500 Euro für den guten Zweck erwirtschaften.

Die Gruppe der Marmeladenbuden-Frauen ist eine Initiative des Verschönerungsvereins. Seit über 30 Jahren engagiert sich diese Gruppe für gemeinnützige Zwecke und verkauft während des Historischen Markts zahlreiche selbst gemachte Produkte wie Marmeladen, Gelees und Liköre.

Bislang haben die Frauen karitative Anliegen finanziell unterstützt. In diesem Jahr hat das Team aber erstmals ein eigenes Projekt entwickelt. „Die Idee entstand, als wir bei einem Vorbereitungstreffen uns über persönliche Erfahrungen und Eindrücke austauschten und zu dem Ergebnis kamen, dass immer mehr Menschen aufgrund geringer Einkommen von einem regulären gesellschaftlichen Leben abgeschnitten sind. Als Mitarbeiter der Meller Tafel – Rabber ist eine Außenstelle des Vereins – unsere Vermutung dadurch bestätigten, dass man zum Beispiel vermehrt Senioren mit kleiner Rente als Kunden habe, waren wir von der Notwendigkeit unserer Kampagne überzeugt“, so Kerstin Weßler. Ein Sachverhalt, der auch von Hannelore Tommek, Vorsitzende der Meller Tafel, und Albert Korte, der sich in der Tafel Rabber engagiert, bestätigt wird. Die Zahl der Bedürftigen sei in den vergangenen Jahren gestiegen. „Freiwillige, die in der Tafel Rabber mithelfen möchten, sind jederzeit willkommen“, so Korte. Die Tafel am Bahnhof Rabber ist jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Basis der Gutschein-Aktion ist die Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein und dessen Vorsitzender Brigitta Dilger. Die Bad Essen-Gutscheine können schließlich in Geschäften von Vereinsmitgliedern eingelöst werden. Das Projekt „Tafelgeschenk“ ermöglicht also den Beschenkten ein bisschen mehr gesellschaftliche Teilhabe. Etwa in Form eines Cafébesuchs. Wer erhält einen solchen Gutschein?

Die meisten Kunden der Tafel sind den Helfern gut bekannt. Und deshalb wissen die Mitarbeiter der Tafel auch von bevorstehenden Geburtstagen, geplanten Familienfesten oder Jubiläen. „Es soll eine nette Geste und Aufmerksamkeit für all jene Menschen, denen ein kleines Geschenk ein bisschen mehr ,Wir‘ vermittelt, sein“, erklärt Weßler.

Eine Gutscheinaktion für die Tafel Rabber hat die Marmeladenbude des Verschönerungsvereins Harpenfeld/Lockhausen gestartet. Im Bild (von links) Kerstin Weßler vom Marmeladenbudenteam, Albert Korte von der Tafel Rabber, Hannelore Tommek, Vorsitzende des Vereins Meller Tafel, und Brigitta Dilger, Vorsitzende des Gewerbevereins Bad Essen.Foto: Rainer Westendorf

Meller Kreisblatt vom 23.07.2010

Frühjahrsschau in Melle-Gerden, 18.04.2010

Bei strahlendem Sonnenschein war die Meller Tafel mit ihrem Info-Stand vor Ort. Für die Kinder hielten Dieter Ermshaus und Theo Zils kleine Süßigkeiten bereit. (Foto: DEr)

Osnabrücker Nachrichten am Sonntag vom 21.03.2010

Meller Kreisblatt vom 20.03.2010

Meller Kreisblatt vom 12.02.2010




Erfahrungen von "Kunden" der Meller Tafel

Die Tafel ist eine Initiative in vielen deutschen Gemeinden der Bundesrepublik, die dazu dient, solche Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen, die sich nachweislich in einer momentanen finanziellen Notlage befinden. Die Lebensmittel werden von Geschäften zur Verfügung gestellt und sind kurz vor oder nach dem Verfallsdatum und deshalb nicht mehr im normalen Verkauf. Diese werden, außer von einem hauptamtlichen Mitarbeiter, von freiwil­ligen Helfern abgeholt, geprüft und an die Bedürftigen verteilt.

Natürlich ist diese hier verkürzt dargestellte Form der LebensmittelBeschaffung und Vertei­lung mit sehr vielen einzelnen organisatorischen und administrativen Arbeitsgängen verbun­den, und dies macht es durchaus nachvollziehbar, dass das Mitarbeiterteam z.B. der Meller Tafel aus 120 Aktiven besteht.

Sicherlich hat der Beobachter, der zufällig an dem Gebäude gegenüber dem Meller Bahnhof vorbeifährt, sich öfter schon gefragt, was dies wohl für Leute sind, die da in Gruppen warten. Diejenigen, die die Tafelinitiative dort kennen, mögen je nach Gefühlslage, diese Wartenden als ein Zeichen dafür ansehen, dass unserer satten Bundesrepublik bald auch die Verar­mung droht. Andere hingegen mögen erleichtert feststellen, dass sie nicht zu "Diesen" gehö­ren. Wieder andere werden diese Wartenden möglicherweise als faule, "im Mercedes vorfah­rende" Schnorrer abqualifizieren.

Für den Besorgten, Bedauernden, Erleichterten und Abwertenden ist es bestimmt einmal inte­ressant, Erfahrungen von "Kunden" der Meller Tafel, die sich "outen", zu lesen. Der Autor hatte die Chance, mehrere Menschen, die regelmäßig Lebensmittel von der Tafel beziehen, zu interviewen. Leider ist darunter keiner der zugewanderten Mitbewohner (z.B. aus Russland), die regelmäßig die Tafel aufsuchen. Ein Gespräch mit der leitenden Koordi­natorin ergab, dass hier und da Neuigkeiten aus deren Familienleben mit den Tafelmitarbei­tern ausgetauscht wer­den, dass aber das anfangs angedachte Ideal der Tafel, auch als Begeg­nungsstätte zu fungie­ren, wegen Mangel an Räumlichkeiten und Helfern nicht verwirklicht werden konnte.

Immerhin ist der Austausch während des "Einkaufs" wesentlich intensiver als in einem modernen Discounter. Die Stimmung ist eher wie früher in einem Tante-Emma-Laden. Man wird noch persönlich bedient, Vorlieben oder besondere Diäten sind bekannt. Zufällig gespendete Pflanzen werden z.B. für die Gartenliebhaberin zurück gestellt. Obwohl die Arbeit dort sicherlich anstrengend ist, herrscht eine fröhliche, harmonische Stimmung und liebens­werte, scherzende Bemerkungen ergeben sich ganz spontan und natürlich.

Möglicherweise ist es das, was für viele den Besuch bei der Tafel nicht (wie fälschlicherweise angenommen) zu einem demütigenden Bittgang werden lässt, sondern zu einem besonderen Ereignis in der Woche, auf das man sich freut. Draußen vor der Eingangstür sieht man schon von Ferne Bekannte, mit denen man Neuigkeiten austauschen kann. Mit diesen wird man dann auf der Bank, oder im Winter in einem nahe gelegenen Stehcafé die Zeit abwarten, bis ein digitales Display die zugewiesene Nummer anzeigt.

Manchmal wechselt man sogar die Seiten, wird vom Empfänger zum Gebenden, arbeitet als freiwilliger Helfer bei der Tafel mit. Überhaupt sind die Empfangenden jederzeit bereit, wenn´s notwendig ist, mal mit anzufassen, sich gegenseitig zu helfen - z.B. der Frau, die Schwierigkeiten hat, die Lebensmittel zu tragen. Die Frage, ob die Versorgung mit Lebens­mitteln ausreichend ist, wird von den Kunden voll bejaht. Jeder der Berechtigten darf 2x wöchentlich Lebensmittel beziehen. Für die Interviewten war es sogar 1x ausreichend.

Natürlich unterliegen Feinkostgeschäfte oder auch Bio-Läden bezüglich der Verkäuflichkeit ihres Sortimentes einem extrem hohen Standard - auch wenn das Ablaufdatum noch gar nicht erreicht ist. So kommt es denn, dass des öfteren Tafelkunden Köstlichkeiten genießen dürfen, die "normal" Einkaufende sich selten gönnen. So wird dann der Besuch bei der Tafel jedes Mal zu einem kleinen Fest.

Witzigerweise werden die Bewohner eines Bauernhofes von den dortigen Katzen nach dem Tafelbesuch schon erwartet, da sie instinktiv fühlen/riechen, dass es jetzt bald Reste von leer­gegessenen Puddingbechern auszuschlecken gibt. Eine besonders nette Erfolgsstory ist, dass sogar einer der Besucher in der Warteschlange der Tafel seine große Liebe getroffen hat. Allerdings kann die Tafel so etwas nicht auf einer regelmäßigen Basis liefern, aber die Freude, die solche Ereignisse eher möglich macht, schon.

Meller Kreisblatt vom 23.01.2010

Meller Kreisblatt vom 04.01.2010