2008

Artikel aus den Osnabrücker Nachrichten vom 19.10.2008

Artikel aus dem Wittlager Kreisblatt vom 09.10.2008

Bünder Extrablatt vom Zeitungsjungen Oktober 2008

Ein Jahr "Meller Tafel" in Bünde mit guter Akzeptanz

Bünde/Melle (EVZ).

Im April vor zehn Jahren wurde die "Meller Tafel e.V." in Melle nach dem Vorbild anderer Tafeln gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, gespendete Lebensmittel abzuholen und an Bedürftige weiterzuleiten. Im Laufe der Zeit entstanden Nebenstellen in Bad Essen-Rabber sowie vor einem Jahr in Bünde. In den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes in der Sachsenstraße 116-118 werden einmal in der Woche, jeweils am Montag in der Zeit von 14-16 Uhr, Lebensmittel ausgegeben. Nach einem Jahr kann Hannelore Tommek, Vorsitzende des Vereins, eine positive Bilanz ziehen. "Durchschnittlich 110 Familien nutzen am Ausgabetag das Angebot der Tafel", stellt sie erfreut fest. Was hier auf den Tisch kommt, stammt aus Geschäften, Supermärkten und großen Lebensmittelfabriken aus dem Raum Bünde und Melle. Die gespendeten Waren kommen entweder aus einer Überproduktion, stehen kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder sind einfach nicht mehr verkäuflich, aber ohne weiteres noch gut und nicht minderwertig", betont die Vorsitzende. Wer das Angebot in Anspruch nehmen möchte, muss seine Bedürftigkeit durch Arbeitslosenbescheinigung, Hartz-IV- oder Rentenbescheid nachweisen. Zwei Teams von jeweils 12 ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen sorgen wöchentlich dafür, dass die Waren sortiert und reibungslos an die Bedürftigen ausgegeben werden.

Foto: EVZ (Petra Obermann)Foto: EVZ (Petra Obermann)

Ein Teil der fleißigen Frauen und Männer, die einmal wöchentlich in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes an der Sachsenstraße ehrenamtlich Lebensmittel an Bedürftige ausgeben.

Beobachtung

Dieser Hinweis wurde in Bünde gesehen:


(Foto: DEr)

Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum (September 2008)

Danke!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürger, die mit uns unser 10-jähriges Jubiläum gefeiert haben. Die Anerkennung unserer Arbeit gibt uns Motivation für die Zukunft.

Durch Ihre Unterstützung haben sie uns geholfen, dass wir viele Hilfsbedürftige mit Lebensmittel versorgen und somit ihre tägliche Not lindern können. Ihre Spenden helfen bedürftigen Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken.

Hannelore Tommek, Vorsitzende

Artikel Meller Kreisblatt vom 24.09.2008

Sonderseite Meller Kreisblatt vom 19.09.2008

Artikel aus dem Grönegauer vom 13.09.2008

Zuschrift zum Jubiläum

Über eine erste Zuschrift einer unserer Kunden zu unserem Jubiläum haben wir uns sehr gefreut:

Im Schenken erfahren wir den Fluss der Fülle,
im Nehmen erfahren wir das Schrumpfen der Leere.
(Indische Weisheitslehre)

Freiwillige Helfer bei der Meller Tafel.

Gerne wenden wir uns indischen Weisheitslehren zu, um uns inspirieren zu lassen. Wir schlagen Seite für Seite in mit orientalischen Ornamenten verzierte Zitatebücher um, die wir wieder nach einem beschaulichen Abend auf unseren Nachttisch mit dem Gedanken, 'wie weise' zurücklegen. Dass diese Worte auch eine praktische Bedeutung haben, erkannten ca. 120 freiwillige Helfer - meist Helferinnen - der Meller Tafel, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert. Die Meller Tafel ist eine Einrichtung, die Firmen die Möglichkeit gibt, Lebensmittel, die nicht mehr in den normalen Verkauf kommen, bedürftigen Menschen zukommen zu lassen.

Die Tatsache, dass etwa 20 % der Lebensmittel vernichtet werden, lässt uns erkennen, dass wir, den Klagen zum Trotz, immer noch in einer Überflussgesellschaft leben. Es ist bemerkenswert, dass hierbei die Schenker und die Beschenkten wechselseitig von dieser Einrichtung profitieren. Firmen sparen Kosten, die bei der Vernichtung anfallen würden und den Bedürftigen, (Arbeitslose, Hartz IV Empfänger, Alleinerziehende, Rentner, Personen ohne festen Wohnsitz) wird der finanzielle Druck, entstanden durch ein sehr schmales finanzielles Budget, etwas genommen.

Der eingetragene Verein der Meller Tafel wird von Spenden, Mitgliedsbeiträgen und von Sponsoren finanziert. Bisher konnten die Ausgaben für Administration, Autos etc. immer noch aufgebracht werden. Ohne die zahlreichen freiwilligen, zum Teil noch berufstätigen Helfer, wäre dies allerdings nicht möglich.

Was bewegt diese eigentlich, ihre so kostbare Zeit (mehrere Stunden morgens, mehrere Nachmittage) in der Woche bei der Tafel zu verbringen?

Interessanterweise gibt es noch eine Menge Gründungsmitglieder, die schon 10 Jahre kontinuierlich helfen, Menschen auf diese Weise über finanziell enge Zeiten hinwegzuhelfen. Die Lehrerin, die kurz vor der Pensionierung steht und hier immer ihre ehemalige bereits verrentete Kollegin trifft. Die Buchhalterin, deren Tochter in den Semesterferien auch mit anpackt. Junge Firmlinge, deren betreuender Kaplan sich die Erfahrung praktischer Nächstenliebe erhofft, sind Beispiele sozialen Engagements. Befragt nach der Motivation dafür antworten die Firmlinge, "weil es Spaß macht". Die lebenserfahreneren Rentner können diese Frage leichter beantworten, hat sich in ihrem persönlichen Leben doch die Weisheit bestätigt "Geben ist seliger als Nehmen". "Es ist einfach so ein Glück zu sehen, wie sich jemand freut", antwortet die Dame, die in den Laptop nachschaut, ob eine Berechtigung eingetragen ist.

An den Ausgabetagen (3 x pro Woche in Melle und je 1 x in Bünde und Rabber) treffen sich morgens mehrere Helfer/innen, die die Lebensmittel nach ihrer tatsächlichen Verwertbarkeit aussortieren. "Am schönsten ist, dass man einfach gemeinsam eine Sache für andere macht. Es ist sehr erfüllend und schafft gute Laune", sagt eine Rentnerin, die sich eine für ihre Mitmenschen lohnende Aufgabe gesucht hat. "Menschen, die für andere da sind, strahlen einfach mehr Wärme aus und dies ist für mich Lebensqualität", sagt die Koordinatorin der Mittwochsausgabe.

Erstaunlich ist der sehr hohe Anteil der Frauen bei den Helfer/innen. Die meisten haben schon erwachsene Kinder und für sie ist die Tafel eine Möglichkeit auch wenn die Kinder aus dem Haus sind, die unmittelbare Freude des gegenseitigen Gebens und Nehmens weiterhin zu erfahren.

Wer diese teilen möchte, kann dies in Form einer Spende, oder als freiwilliger Mitarbeiter gerne tun.

Meller Tafel e.V. 05422 - 95 93 00
Kto.: Sparkasse Melle 97 97 99 (BLZ 265 522 86)

Vielen Dank.

Herzliche Einladung

Am 20. September 2008 begehen wir Am Bahnhof 1 in 49324 Melle unser 10-jähriges Bestehen. Wir beginnen um 10.30 Uhr mit einen ökumenischen Gottesdienst. Anschließend laden wir zu einen "Tag der offenen Tür" ein und werden unsere Arbeit vorstellen.

Für Essen und Trinken wird gesorgt. Eine Losbude mit vielen attraktiven Preisen darf natürlich auch nicht fehlen. Jedes Los gewinnt. Nieten gibt es nicht!!!

Artikel aus dem Wittlager Kreisblatt vom 22.07.2008

Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg spendet für die Meller Tafel

Die Kindergruppe "Wölflinge" der Pfadfinder in Gesmold besuchten mit Ihrem Kuraten Rainer Gelhot am 07.02.2008 die Meller Tafel und überreichten dem stv. Vorsitzenden Theo Gieseking die bei der Sternsinger-Aktion Anfang des Jahres gesammelten Süßigkeiten. Außerdem waren sie auch auf der Gesmolder Kirmes für die Meller Tafel aktiv. Insgesamt konnte eine stattliche Spende in Höhe von 1.000,00 EUR übergeben werden. Gieseking bedankte sich für die großzügige Spende, auch im Namen der ca. 900 betreuten Kinder, die sich in den nächsten Tagen auf die Süßigkeiten freuen dürfen.

Die Wölflinge in der Meller TafelDie Wölflinge in der Meller Tafel

Stefan Pabst (rechts) überreicht den Scheck an Theo GiesekingStefan Pabst (rechts) überreicht den Scheck an Theo Gieseking

Westfalenblatt vom 16.01.2008

ON am Sonntag vom 13. Januar 2008